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Tödliches Meeting

von Christoph


"Los komm schon Paps, du kannst doch nicht ewig schlafen, es ist gleich zehn! Du hast gestern mal wieder viel zu viel getrunken!", beschwerte sich Ran. "Lass mich doch Mausebein! Da gewinnt man schon mal eine Reise und dann darf man nicht mal ausschlafen!" sagte Kogoro verschlafen. "Aber Onkel Kogoro wir verpassen noch das Frühstück" meinte Conan. "Nicht mal ein kniffliger Fall bringt mich jetzt aus dem Bett", erwiderte Kogoro. Kaum hatte er das gesagt, ertönte ein gellender Schrei der im ganzen Hotel zu hören war! "Was war das?" fragte Conan und riss die Zimmertür auf. Auf dem Flur saß eine Frau auf dem Boden, und zeigte mit ihrer Hand und erschrockenem und entsetztem Gesicht in das nebenliegende Hotelzimmer. Conan rannte sofort hinein. Auch Ran folgte ihm, Kogoro kam sperrlich im Bademantel hinterher. Im Zimmer lag eine Leiche, mit weit aufgerissen Augen und Mund. "Oh mein Gott, er ist tot" stellte Kogoro fest, "Ran hol sofort die Polizei!"
Während dessen untersuchte Conan das Zimmer. Es war ein einfaches Hotelzimmer mit Doppelbett, Balkon ein paar Schränken, und einem kleinen Bad. Im Zimmer war auch ein kleiner Tisch, darauf standen halbvolle Weingläser, daneben die zugehörige Flasche mit dem Rotwein. Fast leer! Conan suchte das Badezimmer auf. "Nanu" dachte er, "hier stehen ja auch Gläser, Sektgläser. Aber sie sie sehen noch sehr sauber aus, obwohl man noch etwas Sekt darin sehen kann." In dem kleinen Papierkorb lag die dazugehörige kleine Sektflasche.
Während sich schon eingie Hotelgäste vor dem Zimmer versammelt hatten traf die Polizei mit Inspektor Yokomizo ein. "Was suchen Sie denn hier?" fragte er erstaunt als er Kogoro sah. "Oh, wir hatten eine Urlaubsreise nach Shizuoka gewonen, deswegen!" antwortete Kogoro.
"Wer hat die Leiche gefunden?" fragte Yokomizo als er das Zimmer betreten hatte. "Ich Herr Inspektor" sagte das junge zierliche Zimmmermädchen Ayako Namika. "Er wurde wahrscheinlich erwürgt" wurf Kogoro ein und zeigte auf die Würgemale am Hals des Opfers. "Wissen wir überhaupt wer das Opfer ist?" fragte Yokomizo. "Ja", antwortete ein Polizist "wir haben seine Papiere gerade gefunden. Es ist Keiji Morita, 46 Jahre, Immobilienmarkler" "Und wissen wir schon wann er ungefähr ermordet wurde?" fragte Yokomizo weiter. "Nachdem Zustand der Leiche etwa gestern zwischen 18 und 21 Uhr" antwortete ein Assistent. "Und Ispektor dazu haben wir interessantes gefunden! Das Opfer hatte gestern anscheinend 3 Meetings mit Geschäftsleuten. Das steht in seinem Terminplaner: Um 18 Uhr Frau Haneda, um 20 Uhr Herr Aso und um 21 Uhr mit Herrn Nobita! Die Adressen der Personen stehen auch im Adressbuch des Opfers!" "Na dann bestellen sie mal die drei schön hier her!" befahl Yokomizo.
Während die anderen auf die drei warteten, beobachtete Conan die Spurensicherung bei der Arbeit. Sie war gerade auf dem Balkon. Dort lagen zwei Zigarettenstummel. "Was ist denn das?" fragte sich Conan, als er sich einen Stummel genauer ansah. "Da ist so ein roter Absatz am Zigarettenfilter, ist das etwa Lippenstift, oder nicht?" dachte er sich. An der andere Zigarette waren diese Spuren nicht zu finden. Sonst sah das Zimmer ganz ordentlich aus, keine Spuren eines Kampfes. "Das Opfer muss den Täter gekannt haben" dachte sich Conan, als gerade die drei Geschäftsleute eintrafen. "Was ist passiert?" fragte Akemi Haneda, eine stattliche Karrierefrau, völlig überschminkt mit satten 1 Meter 80. "Ihr Geschäftspartner wurde gestern Abend ermordet. Sie drei sind unsere Hauptverdächtigen." erklärte Yokomizo. "Ach was? Nur weil wir gestern in diesem Hotel Meetings mit Hernn Morita hatten?", wunderte sich Juichi Aso. "Ich möchte gern wissen wann sie gestern hier waren und mit Herrn Morita gesprochen haben" will Yokomizo wissen. "Frau Haneda, sie waren gestern um 18 Uhr hier?" "Ja, ja aber ich habe mich ein bischen verspätet gehabt, ich glaube es war 18.15. Wir haben noch hübsch unsere Trennung mit einem Gläschen Sekt gefeiert und dann bin ich eine halbe Stunde Später wieder gegangen!" antwortete sie. "Ihre Trennung?" fragt der Inspektor nach. "Ja er war mein Ex. Man konnt nicht mit ihm zusammen bleiben, mit wie vielen Frauen der rumgeflirtet hat, das war ja nicht auszuhalten. Ich war vorher in seinem Immobilienbüro angestellt, doch jetzt habe ich meine eigene Firma." gab sie bekannt. "Und nun sie Herr Aso. Sie waren um 20 Uhr mit Herrn Morita verabredet?" "Genau. Wir berieten uns zu einer Zusammenarbeit unserer beiden Firmen. Es dauerte gut eine dreiviertel Stunde, während dessen haben wir ein paar Gläser Rotwein getrunken, er steht dort sogar noch auf dem Tisch." antwortet er. "Und was ist mit ihnen Herr Nobita, sie trafen um 21 Uhr ein?" "Äh nein, ich hatte am Vormittag Herrn Morita angerufen, dass ich um 19 Uhr komme. Wir hatten etwas geschäftliches zu besprechen, und da ich heute morgen ein anderes Meeting hatte wollte ich nicht so spät schlafen gehen. Wir haben unser Gespräch geführt, danach noch beide eine auf dem Balkon geraucht und dann bin ich auch schon wieder gegangen." antwortete Seiro Nobita. "Ach sie haben meinen Ex immer wieder zum Rauchen gebracht" schimpfte Frau Handeda: "Abscheulich diese Raucher, ich hasse es!" "Ach dann sind das ihre Zigarettenstummel da auf dem Balkon, Herr Nobita?" fragte Yokomizo. Nobita schaute auf den Balkon und sagte: "Ja das ist meine Marke" . "Und diese Sektgläser im Bad hatten sie benutzt Frau Haneda?" "Ja, bestimmt!" antwortete sie.
Während dessen gab die Spurensicherung bekannt , dass auf beiden Sektgläsern nur die Fingerabdrücke von Morita und Haneda waren, auf den Weingläsern nur von Aso und Morita, und auf den Zigarettenstummeln nur von Nobita und Morita.
"Irgendwie hat uns das jetzt aber kein Stück weiter gebracht" meinte Yokomizo. "Ist doch klar wie Klossbrühe" sagte Kogoro "Der Möder ist der, der das Opfer als letztes gesehen hat. Sie Herr Aso!" "Das ist doch Unsinn" meinte der.
Für Conan stellte sich die Lage noch etwas unklar da, aber dann fiel ihm etwas auf: "Na klar! Ich habs! Die Sekt- und Weingläser im Zimmer, die Zigarettenstummel auf dem Balkon, alles macht eine Person ganz besonders verdächtig!"
Wen hat Conan im Visier und warum?

Achtung hier kommt jetzt die Lösung, nur wer sich ganz sicher mit seinen Schlussfolgerungen ist sollte das lesen!

Conan wartete bis Kogoro zufällig richtig vor dem Bett stand und schoss seinen Narkosepfeil ab. "Herr Mori, sie haben doch nicht etwa die Lösung!?" rief Inspektor Yokomizo erfreut, als er bemerkte, wie Kogoro taumelnd und schon halbschnarchend den Weg auf die Kante des Hotelbettes fand. "Gut erkannt, Inspektor!" sagte Conan mit Kogoros Stimme. "Ich weiß wer der Täter ist." "Raus mit der Sprache, wer ist es?" wollte Yokomizo ungeduldig wissen. "Bevor ich das sage, sollten wir uns den Ablauf des Abends noch einmal genau vor Augen halten" begann Kogoro die Fallaufklärung. "Dazu möchte ich ersteinmal feststellen, dass alle drei Gäste eigentlich genau das gemacht haben, was sie uns gesagt haben. Frau Haneda trank mit ihren Ex mit Sekt auf die Scheidung. Herr Nobita rauchte mit dem Opfer eine Zigarette auf dem Balkon, und her Aso genoss Rotwein mit seinem Geschäftpartner." "Soweit waren wir schon, Herr Mori" warf Yokomizo leicht enttäuscht ein. "Warten sie doch!" beschwichtigte Kogoro: "Eine Tatsache stimmt nämlich nicht, und zwar die Reihenfolge!" "Die Reihenfolge?", warf Yokomizo berechtigt ein: "Da müssen wir auf die Aussagen der 3 Personen hier vertrauen, es gibt keine Möglichkeit die Reihenfolge nachträglich festzustellen!" "Ach wirklich?", meinte Kogoro. "Betrachten wir zunächst die Sektgläser im Bad. Es ist noch etwas Sekt drin, die Gläser wurde also nicht abgewaschen. Frau Haneda scheint immer sehr viel Lippenstift zu benutzten, so wohl auch gestern." Frau Haneda rollte bestätigend die Augen, als der Inspektor sie fragend ansah. "Aber auf den Sektgläser sind keine Spuren von Lippenstift" sagte Kogoro weiter: "Das bedeutet, dass der Lippenstift, den sie benutzt, kussecht ist, und nicht auf andere Dinge abfärbt." "Nun kommen wir zu den Zigarettenstummeln auf den Balkon. Haben sie die die rötliche Färbung an einem der Stummel bemerkt? Zuerst dachte ich, dabei handelt es sich vielleicht um Lippenstift. Vielleicht weil welcher auf die Lippen von Hernn Morita kam, als er möglicherweise sich mit Frau Haneda geküsst hat" "Unterstehen sie sich Herr Mori, ich hätte niemals mehr meinen Ex geküsst!" rief Frau Haneda verärgert. "Nun, es ist egal, ob sie ihn geküsst haben oder nicht" fuhr Kogoro fort. "Ihr Lippenstift ist ja kussecht, somit kann die rote Färbung an der Zigarette auch kein Lippenstift sein. Nein, die rote Färbung ist Rotwein! Eine genauere Labor Untersuchung wird das wohl auch bestätigen." Yokomizo kam die Erleuchtung: "Aber ja, das bedeutet dann, dass uns einer hier garantiert die Unwahrheit gesagt hat, und zwar sie Herr Nobita!" "Wie kommen sie darauf!?" erwiderte er entsetzt. "Ganz einfach" übernahm Kogoro wieder: "Die Zigarette hatten sie mit Herrn Morita erst geraucht, nachdem er den Rotwein getrunken hatte. Das sagen uns die Spuren an der Zigarette, denn an von seinen Lippen gelang noch etwas Rotwein an den Zigarettenfilter. Somit waren sie erst nach Hernn Aso hier, sie haben uns ganz offensichtlich belogen! Und das nur aus einem Grund, sie wollten nicht der letzte gewesen sein, der das Opfer lebend gesehen hatte, sonst würde der Verdacht sofort auf sie Fallen. Wahrscheinlich kamen sie schon etwas früher und haben schon zu Beginn des Treffens mit Hernn Morita eine Zigarette geraucht, und ihn danach ermordert." "Ja so war es" gab Herr Nobita zu. "Er hatte meine Firma in den Ruin und meinen Bruder in den Selbstmord getrieben, das konnte ich ihm nicht verzeihen." Inspektor Yokomizo gab mit seinem Blick dem Befehl zum Abführen. Als Herr Nobita dabei war das Zimmer in Handschellen zu verlassen, blickte er zu Kogoro zurück: "Dass wir zusammen immer zu Beginn eines Treffens eine Zigarette geraucht haben, war ein altes Ritual. Ich hätte nie erwartet, dass es mir einmal zum Verhängnis wird."









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