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Der Verräter

von "Sine Yume"


Ran, Kogoro und Conan hatten sich für ihren Urlaub in diesem Jahr für einen Ausflug auf die kleine Insel Shimoda im Süden von Tokio entschieden. Das Reiseunternehmen warb unter dem Titel 'Piratentour' für den Ausflug auf eine der kleinsten Inseln Japans. Es war schon spät in der Saison und obwohl daher nur wenige Passagiere an der Tour teilnahmen wusste keiner worum es eigentlich genau ging.
Masao Nagano war der 65 Jahre alte, kleine Kerl, der die Passagiere auf einem alten Kutter nach Shimoda brachte und ihnen auch kurz vorher erklären sollte, was es mit der ?Piratentour? auf sich hat. Außer Masao zählten noch ein Maschinist und ein Matrose zu der Crew des Schiffes, das sie Yokohama getauft hatten. Es waren nur vier weitere Passagiere an Bord:
Ein 25-jähriger, junger Mann namens Hijano Shimeni, der sich als Drogist vorgestellt hatte, Ryoga Tokano, ein 70-jährige Witwer und das Ehepaar Oshida, die beide 63 Jahre alt waren, außerdem hatte Herr Oshida ein Holzbein.
Diese zehn Personen fuhren also mit der Yokohama in Richtung Shimoda. Es wurde Nachmittag und langsam näherten sie sich der kleinen Insel. Für Masao Nagano war es nun soweit seinen Passagieren zu erklären, was sie auf Shimoda erwarten würde.
"Meine Damen und Herren." Er begann, als ob er eine Rede halten müsste "Wir nähern uns nun der Insel Shimoda. Und weil unsere Fahrt unter dem Namen 'Piratentour' steht muss sich der Reiseleiter etwas dabei gedacht haben. Auf dieser kleinen Insel war nämlich einst eines der berüchtigsten Piratennester überhaupt. Dort steht ein riesiges Anwesen. In diesem Anwesen soll es heute angeblich immer noch spuken. Denn vor 200 Jahren verriet einer der Besatzung der Piraten die andren. Er schlich sich heimlich aus dem Haus und zündete alle Schiffe an, mit denen sie hätten in See stechen können. Außer einem Ruderboot, in das er sich hineinsetzte und schnellstens wegruderte. Allerdings ist sein Plan wohl nicht aufgegangen, denn er wurde nie wieder gesehen. Er muss sich wohl auf dem Meere verirrt haben. Was auf dieser Insel geschah veranschaulicht uns nur ein Buch, was 50 Jahre später auf der Insel zusammen mit 154 Leichen gefunden wurde."
Seine Worte erfüllten ihren Zweck. Die Oshidas und Ryoga Tokano sahen sehr erschüttert aus. Das war allerdings nichts gegen den Gesichtsausdruck, den Ran machte. Sie sah sehr verängstlich aus und klammerte sich sofort an den Arm ihres Vaters. Conan hatte noch nie etwas von Horrorgeschichten gehalten und sah den Erzähler nur ungläubig an, sagte aber nichts. Hijano Shimeni machte einen Gesichtsausdruck der für keinen der Passagiere zu deuten war. Doch allen voran Kogoro, der seinen Spot lauthals deutlich machte, nachdem er während die Geschichte erzählt wurde die ganze Zeit die Luft angehalten hatte, um nicht lachen zu müssen. Masao Nagano tat seinen Spot mit einer Handbewegung ab. Und brummelte etwas wie: "Sie werden schon sehen, was sie davon haben!"
Sie erreichten die Insel und sahen das riesige Anwesen in den Himmel ragen. Auf dem Weg hinauf machten sie eine kleine Wanderung rund um die Insel. Ran und Conan unterhielten sich angeregt mit Hijano Shimeni. Plötzlich sah Conan eine gelbe Pflanze am Wegrand und blieb stehen. "Was ist denn, Kleiner?" fragte Hijano.
"Sehen sie diese Pflanze dort? Das ist Huflattich, aus ihr wird Tee gegen Erkältungen gemacht, wussten sie das?" erklärte er.
"Nein tut mir leid. Ich hoffe du nimmst es mir nicht übel, dass ich weder weiß was Huflattich ist, noch das aus ihm Tee hergestellt wird." sagte Hijano.
Ran musste lachen. Aber dann bemerkte sie: "Woher weißt du denn das schon wieder Conan?"
"Och, das haben sie neulich im Fernsehen gesagt, als der maskierte Yaiber eine Erkältung hatte.", log Conan.
Als sie in dem riesigen Anwesen ankamen, ließ sie Masao, nach einer kurzen Führung alleine, mit der Aufforderung sich genauer umzusehen. Es war 17 Uhr. Eine halbe Stunde schritt die kleine Gruppe gemeinsam durch das Anwesen. Danach trennten sich ihre Wege. Keine 10 Minuten später versammelten sie sich wieder alle in der Eingangshalle. Masao stieß kurze Zeit später wieder zu Ihnen und wies sie an, sich langsam auf den Weg zur Yokohama zu machen. Plötzlich nahm er Kogoro zur Seite und teilte ihr etwas mit: "Ich habe gerade einen Funkspruch erhalten, Herr Detektiv. Dass einer unserer Passagiere ein gesuchter Mörder sei. Sie konnten mir nur sagen, dass er eigentlich Yuzo Kajano heiße. Dann ist die Verbindung abgebrochen. Können sie mir helfen herauszufinden wer es ist, bevor wir wieder auf dem Festland sind? Sonst entwischt er uns noch."
Conan, der die beiden belauscht hatte schaute etwas stutzig. Auch Kogoro fand diese Idee abwegig, aber weil sich der alte Mann eh nicht mit einem 'Nein' zufriedengegeben hätte. Versprach er ihm zu helfen, obwohl Conan glaubte, dass die Polizei genau wisse, wer der Täter ist und ihn sobald sie auf dem Festland sind ganz einfach festnehmen könnten. Doch wie immer fühlte sich Kogoro zu geschmeichelt als dass er seinen Verstand benutzen würde. Als alle Passagiere und die Besatzung wieder auf der Yokohama waren, ereignete sich jedoch etwas, was Conan Edogawa nicht vorausgesehen hatte.
Der Motor des Schiffes blieb still. Sie konnten nicht abfahren, weil jemand ein Teil aus dem Motor entfernt hatte. Die Oshidas wurden sehr unruhig, weil sie glaubten, dass die Seelen der Verstorbenen sie für immer auf der Insel festhalten wollten.
"Was ist, wenn uns der Mörder nun entwischt? Bis die Polizei hier eintreffen wird dauert es noch." flüsterte Masao Nagano Kogoro mit zittriger Stimme zu, nach dem er einen Funkspruch herausgegeben hatte.
"Sollen wir uns vielleicht lieber alle in einem Raum verschanzen?" fragte er, als hoffe er, dass der Mörder sich dann kein weiteres Opfer holen könnte.
"Ich denke, dass wird nicht nötig sein, Herr Nagano. Ich weiß schon ziemlich genau, wer der gesuchte Mörder ist!" ertönte Kogoros Stimme aus dem Stimmenverzerrer und Conan, der sich hinter Kogoro setzte, begann zu lächeln.

Schickt eure Lösung an: christoph2909@lycos.de (bitte als Betreff "Ratekrimi Fall 10" angeben)









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Version: 18.11.2010
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